Alt 14.09.22, 16:59
Standard DAX erneut vom 13.000er Magnet angezogen ... diesmal auf dem Weg nach unten
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Nach dem gestrigen Kursrutsch kämpft der Deutsche Aktienindex wieder einmal mit der Marke von 13.000 Punkten, diesmal allerdings auf dem Weg nach unten. In der Bodenbildung der vergangenen Wochen fungierte sie bereits als magischer Anziehungspunkt mit anschließendem Wendepotenzial. Sollte die Wende nach oben jetzt allerdings ausbleiben, könnte nach der scheinbaren Bullenfalle über 13.500 Punkten und der Rückkehr von Inflations- und Zinsangst ein weiterer Ausverkauf im DAX nur aufgeschoben und nicht aufgehoben sein.

Was man bereits gestern bei den Verbraucherpreisen gesehen hatte, bestätigte sich heute bei den Erzeugerpreisen in den USA. Die Preise für Rohstoffe und Energie gehen zurück. Damit ergibt sich zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer für die kommende Berichtssaison, da weniger stark steigende Kosten die Gewinnmargen bei einigen Unternehmen erhöhen könnten. Die Hoffnungen auf ein schnelles Ende der hohen Inflation aber haben sich erst einmal zerschlagen. Die Inflation bleibt damit der Hemmschuh für den Aktienmarkt. Die damit einhergehende Angst, dass die US-Notenbank den Bogen bei den Zinserhöhungen überspannt, hat seit gestern wieder dramatisch zugenommen.

Wie tiefrot der Tag gestern an den US-Börsen war, zeigt die Tatsache, dass alle Werte im Nasdaq 100 in negativem Terrain schlossen. Es gab nicht eine Aktie mit Kursgewinnen. In den letzten 25 Jahren war dies lediglich im März 2020 zu beobachten und die Anleger hoffen, dass sich dieser Umstand nicht all zu oft wiederholt. Etwas gutes hat jedoch so ein Donnerwetter an der Börse. Sie sind meistens kurzlebig und reinigen den Markt von Spekulanten, sodass im Anschluss eine breitere Bodenbildungsphase starten kann.


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