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Alt 08.11.2001, 10:59   #1
Matze
Ziegenbock
 
Registrierungsdatum: Oct 2000
Beiträge: 8.614
Daumen hoch EZB - Nach Zinschritt folgt der Balanceakt.

Ich bin gespannt, ob der Düsentrieb des europäischen Geldmanagment den Wink mit dem Zaunpfahl aus USA erhalten und verstanden hat.

Mein Tipp für heute: 0,25% Senkung!

Matze
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Für Inhalt und Rechtmäßigkeit dieses Beitrags trägt der Verfasser Matze die alleinige Verantwortung. (s. Haftungshinweis)
Alt 08.11.2001, 11:10   #2
Matze
Ziegenbock
 
Registrierungsdatum: Oct 2000
Beiträge: 8.614
Posting

In GB gibt es bereits erste Vermutungen in Bezug auf einer Zinssenkung um 0,25% Punkte....
Zitat:
LONDON (dpa-AFX) - Die britische Notenbank (Bank of England, BoE) wird am heutigen Donnerstag voraussichtlich der Vorgabe der US-Notenbank folgen und ebenfalls den Leitzins senken. Angesichts der Abschwächung der Wirtschaft in Großbritannien im Sog der globalen Abkühlung und der Sorge über die Tiefe des weltweiten Abschwungs, erwartet die Mehrheit der von AFX befragten Volkswirte eine Zinssenkung der BoE um 0,25 Prozentpunkte. Einige Experten gehen angesichts der schwachen Daten zur Industrieproduktion in England sogar von einer noch stärkeren Zinssenkung um 0,50 Prozentpunkte aus.

Nach der Entscheidung der BoE wird voraussichtlich die Europäische Zentralbank die Zinsrunde der Woche abschließen.

"Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen sind uneinheitlich", sagte Robert Jukes, Volkswirt bei Credit Suisse First Boston. Er geht von einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte aus. Einerseits sei das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Großbritannien im dritten Quartal stärker als erwartet ausgefallen. Andererseits deutete die Stimmung in der Industrie und bei den Verbrauchern mögliche Risiken der Wirtschaftsentwicklung an, fügte er hinzu. Auch die Konjunkturdaten in den USA seien überwiegend schwächer ausgefallen als erwartet.

WEST LB: INFLATIONSBERICHT DÜRFTE ABNEHMENDE INFLATIONSRISIKEN ANZEIGEN

Einer Studie der West LB zufolge wird eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auch von dem erwarteten Inflationsbericht für November gestützt. Dieser dürfte abnehmende Inflationsrisiken anzeigen, hieß es.

Ciaran Barr, Volkswirt bei der Deutschen Bank erwartet unter anderem nach den schwachen Daten zur Industrieproduktion im September sogar eine Zinssenkung um 0,50 Prozentpunkte in England. Zunächst hatte der Experte lediglich mit einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. "Da die Wirtschaft schwächer erscheine als beim Abschwung in den Jahren 1998 bis 1999 sind weitere Zinssenkungen notwendig", sagte Barr.

SPIELRAUM FÜR WEITERE ZINSSENKUNGEN BIS ZUM JAHRESENDE BLEIBT BESTEHEN

Zwischen 1998 und 1999 habe die BoE den Leitzins um insgesamt 2,50 Prozentpunkte gesenkt. Im Jahr 2001 sei bisher lediglich eine Zinssenkung um 1,50 Prozentpunkte vorgenommen worden, sagte der Experte. Sollte die BoE den Leitzins an diesem Donnerstag lediglich um 0,25 Prozentpunkte senken, rechnet Barr mit einer erneuten Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte im Dezember./FX/jh/av/af

Quelle: Comdirekt.de

Um 14.00 Uhr werden wir wahrscheinlich alle mehr wissen!!

Matze
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Alt 08.11.2001, 13:59   #3
Patrick
www.daftpunk.com
 
Registrierungsdatum: Oct 2000
Beiträge: 2.389
Daumen hoch

Beide "Banken" senken um jeweils 0,5%-Punkte!

Gruß
Patrick
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Alt 08.11.2001, 14:06   #4
Matze
Ziegenbock
 
Registrierungsdatum: Oct 2000
Beiträge: 8.614
Posting

Zitat:
EZB senkt Leitzins um 0,50 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag ihren wichtigsten Leitzins um 0,50 Prozentpunkte gesenkt. Der Zinssatz zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Notenbank-Geld betrage damit 3,25 Prozent, teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt mit. Damit hat die EZB die Zinsen stärker gesenkt als von der Mehrheit der Volkswirte erwartet.

Der Zins für die Spitzenrefinanzierung wurde den Angaben zufolge auf 4,25 Prozent gesenkt. Der Satz für kurzfristige Einlagen der Geldinstitute wurde von der EZB 2,25 Prozent.

Die Zinssenkungsrunde hatte Die US-Notenbank Fed am vergangenen Dienstag eröffnet. Die Fed hatte den maßgeblichen Interbanken-Satz für Tagesgeld um 0,50 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent gesenkt und damit Geld in den Vereinigten Staaten so billig gemacht wie seit vier Jahrzehnten nicht mehr.

Die britische Notenbank war diesem Schritt gefolgt und hatte bei der siebten Zinssenkung in diesem Jahr ihren Leitzins um 0,50 Prozentpunkte auf 4,00 Prozent gesenkt und damit auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren./jh/af


Zitat:
Bank von England senkt Reposatz um 0,50 Prozentpunkte auf 4 Prozent
LONDON (dpa-AFX) - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins (Reposatz) auf 4,00 Prozent gesenkt. Wie die Bank von England am Donnerstag nach zweitägigen Beratungen in London bekannt gab, nahm sie den Leitzins damit um 0,50 Prozentpunkte zurück. Volkswirte hatten im Vorfeld der Entscheidung mit einer Senkung des Leitzinses um lediglich 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

Die US-Notenbank Fed hatte den maßgeblichen Interbanken-Satz für Tagesgeld am vergangenen Dienstag um 0,50 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent gesenkt und damit Geld in den Vereinigten Staaten so billig gemacht wie seit vier Jahrzehnten nicht mehr./jh/js/


Meldungen von Comdirekt.de

Na bitte, es geht doch, aber was machen die Märkte heute draus? Weiterer Höhenflug ohne fundamentale Begründung?

Matze
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Alt 09.11.2001, 01:09   #5
KA111
Gast
 
Beiträge: n/a
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Das Kapital: Auf den Zinsschritt folgt ein Balanceakt

Die Kapelle erhöht den Takt, und mit einem Mal kommt richtiger Schwung in den Seniorenabend. Die EZB hat die Leitzinsen richtigerweise um 50 Basispunkte gesenkt. Aber ab jetzt wird es schwerer für sie zu balancieren.


Financial Times Deutschland
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Alt 09.11.2001, 11:06   #6
KA111
Gast
 
Beiträge: n/a
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Billiges Geld
Deutliche Zinssenkung im Euro-Raum


Nun wollen sie es wirklich wissen: Nach der amerikanischen Notenbank, die am Dienstag diesen Schritt unternommen hatte, haben am Donnerstag auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank von England sehr deutliche Zinssenkungen um je einen halben Prozentpunkt auf 4% beziehungsweise 3,25% vorgenommen. Wenn das nicht hilft . . .! Doch genau hier liegt die Crux des angestrebten Liquiditätsschubs. Man kann nämlich, wie das berühmte Wort von John Maynard Keynes lautet, die Pferde zwar zur Tränke führen, aber saufen müssen sie selber. Und wenn sie dies nicht tun, es aus verschiedensten sachlich begründeten und emotional übersteigerten Motiven nicht tun wollen, hilft alle Politik des billigen Geldes höchstens wenig und nur kurzfristig.

Die Lockerungspolitik der europäischen Notenbanken kontrastiert zunächst mit der Zurückhaltung, welche die EZB vor vierzehn Tagen demonstrierte und die nun naturgemäss die Frage aufwirft, ob sich denn inzwischen die Wirtschaftslage so massiv verschlechtert habe. Tatsache ist, dass die Zuversicht der Unternehmer in Deutschland und Grossbritannien mittlerweile so stark eingebrochen ist wie seit Mitte der siebziger Jahre nicht mehr und dass sich der entsprechende italienische Index seinem historischen Tiefststand nähert. Bedenkt man zudem, dass sich die Teuerung zurzeit verlangsamt und dass der starke Anstieg etwa der Geldmenge M3 im Euro-Gebiet zu einem guten Teil auf Sonderfaktoren wie eine höhere Liquiditätspräferenz der Wirtschaftssubjekte zurückzuführen sein dürfte, wird man EZB-Präsident Duisenberg Recht geben dürfen: Die Zinssenkung kollidiert - allerdings vor allem in einer eher kurzfristigen Sicht - nicht mit dem Stabilitätsauftrag.

Die Ankurbelung der Konjunktur ist zwar nicht das vorrangige Ziel der EZB, aber warum sollte das Institut nicht zur Belebung beitragen, wenn es dabei das Hauptziel, die Preisstabilität, nicht gefährdet? Es stellt sich indessen die Frage, ob längerfristig nicht doch ein beträchtliches Inflationspotenzial aufgebaut wird, dessen rechtzeitige Beseitigung dann nicht so einfach sein wird. Und im Moment noch vordringlicher ist die andere []Frage, ob mit billigem Geld die Wirtschaft in Europa überhaupt stimuliert werden kann[/B]. Angesichts ohnehin schon ziemlich tiefer Zinssätze sind hier Zweifel angebracht. Was es für eine konjunkturelle Revitalisierung braucht, ist Vertrauen in die Zukunft. Dieses Vertrauen kann eigentlich nur durch eine langfristig orientierte Stabilitätspolitik der Notenbanken einerseits und durch marktwirtschaftliche Reformwilligkeit der Regierungen anderseits geschaffen werden. Das wären die wichtigen und richtigen Signale für Konsumenten und Investoren.

NZZ
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