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Alt 02.09.2007, 09:27   #166
koi-fisch
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Können die Kurse nicht weiter steigen, müssen sie fallen.

Was an der Börse jeder weiß, macht mich nicht heiß.

Nicht wegen der eigenen Klugheit, sondern an der Dummheit der anderen verdient der erfolgreiche Börsianer.

Die Rothschilds können eine Hausse hervorrufen aber eine Baisse nicht verhindern.

Über Hedgefonds sagte Kostolany, sie seien eine Irreführung des Publikums, eine doppelte sogar:
Erstens sei es kein Hedge und zweitens kein echter Fonds. Daher sollten seriöse Anleger Hedgefonds nicht anfassen

"Anfangs war ich der festen Überzeugung, die Börse sei die größte Erfindung der Welt. Ich bin noch derselben Auffassung."



Kostolanys beste börsen sprüche ! mit meinen hausarest (gips) findet man das !
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Nie sollt ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat
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Da ich Kölschtrinker bin, müsst ihr alles bierernst nehmen, was ich poste!

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Alt 03.09.2007, 09:31   #167
koi-fisch
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Reaktionen auf die jüngste Banken- und Börsen-Krise,
wie unser Karikaturist Nuesret Kaymak sie sieht


Neoliberale können nicht
mit Geld umgehen

Von Thomas Lukscheider

Der „Goldrausch“ auf dem Kredit- und Immobiliensektor begann, als in den Jahren 2000 und 2001 der damalige US-Notenbank-Chef Alan Greenspan die Leitzinsen radikal senkte, um die Crashs im Gefolge der „New Economy“-Blase und der Terroranschläge vom 11. September 2001 abzufedern. Fast vier Jahre lang lagen die US-Leitzinsen auf einem Rekordtief unterhalb der 2-Prozent-Marke. Ein Run auf die neuen Kredite zur günstigen Umschuldung (Refinanzierung) oder zum Hauskauf setzte ein. Das führte zu einem rasanten Anstieg der Immobilienpreise. Nicht wenige Banken in den USA und Großbritannien machten mit dem Angebot einer bis zu 125prozentigen Fremdfinanzierung Jagd auf Kunden nach dem Motto: „Kauf ein Haus auf Kredit und hol dir auch noch das Bargeld für einen Sportwagen und Luxusurlaub ab!“. Immobilienkredite in den angelsächsischen Ländern sind nicht so streng zweckgebunden wie bei uns in Deutschland. Wenn der Kunde klamm war, half das System der „self-certification“ nach. Dann stellte sich der Schuldner eben selbst eine Bescheinigung über seine Einkommenshöhe aus – und die Banken akzeptierten üblicherweise. Die billigen Kredite erzeugten einen ungeheuren Konsumschub, heizten die Spekulation an und lockten in hellen Scharen eine ganz besondere Spezies auf die Finanzmärkte: die Hedgefonds-Manager.



Das äußerst seriöse und üblicherweise bestens informierte Wirtschaftsmagazin „Economist“ stellte schon Mitte 2005 fest: „80 Prozent der amerikanischen Wirtschaft werden vom Konsum getrieben, 90 Prozent des Wachstums der letzten 4 Jahre gehen auf die nachfragestärkende Niedrigzinspolitik zurück“ - im Klartext auf hemmungslose private Verschuldung.

Nicht die Überlegenheit „neoliberaler“ Wirtschaftspolitik oder gar die die ökonomische Intelligenz der US-Administration steckt hinter dem Boom und den Wachstumsraten der USA, sondern eine exorbitante private Verschuldung der US-Bürger.

Heute sind allein die amerikanischen Hauskäufer und Immobilienspekulanten mit mehr als 10.000 Milliarden Dollar verschuldet. Zum Vergleich: Das BIP der USA beträgt zur Zeit rund 13.000 Milliarden Dollar, das Japans 4.500, das Deutschlands rund 2.900 Milliarden.

Während die Sparquote in Frankreich, Schweden, Deutschland oder Holland bei um die 9 Prozent liegt, liegt sie in den USA heute bei minus 1,1 Prozent.

Keine Subprimes - oder doch?

Woher kam aber das Geld für die oft geradezu frivole Kreditvergabe in den USA? Und was hat das alles mit unseren Banken zu tun? Beteuern nicht die Institute fast schon stündlich, dass sie keine Subprimes, also keine faulen Kredite an Kunden mit fragwürdiger Bonität im Portfolio haben? Seltsam ist nur, dass so viele, die zunächst empört jeden Verdacht öffentlich von sich gewiesen haben und ihre Risiken verniedlichten, plötzlich über Nacht in halsbrecherische Engpässe geraten, die ein Eingreifen staatlicher Institutionen erfordern.

Hier spielen die Vernebelungsmechanismen des neoliberalen Casinos eine große Rolle. Es wurden Vergabelabyrinthe und ein Gestrüpp aus Finanzkonstrukten (Fachausdruck „Derivate) aufgebaut, die schon bei der Enron-Pleite eine verhängnisvolle Rolle spielten und die auch die sogenannten Finanzexperten nicht mehr im Detail durchschauen.

In der Tat haben die deutschen Banken kaum direkt „faule Kredite an fragwürdige Kreditnehmer“ vergeben, aber sie haben sie haben nicht selten und nicht zu knapp in ihren Fonds genau solche Papiere, die zum erheblichen Teil auf faulen Krediten beruhen.

Fannie Mae und Freddie Mac sind die größten Hypothekenbanken der Welt. Sie halten rund 45 Prozent aller Hypothekendarlehen der USA und 75 Prozent aller Darlehen auf Einfamilienhäuser. Geschätzte Summe derzeit rund 6.000 bis 7.000 Milliarden Dollar. Die beiden Institute haben Schuldverschreibungen in Höhe von rund 4.000 Milliarden Dollar aus- und weitergereicht.

Fannie Mae und Freddie Mac geniessen seit Jahrzehnten das Wohlwollen der US-Administrationen. Die beiden Hypothekenbanken vergeben aber keine Kredite direkt an Hausbesitzer, sondern sie sollen den privaten Banken die Hypotheken abnehmen und so deren Liquidität sichern.

Genau das taten Fannie und Freddie in den vergangenen sechs Jahren ohne Hemmungen und mit offenen Armen. Mit den sehr oft halbseidenen Forderungen und “Schuldüberschreibungen” gingen sie anschliessend auf den Kapitalmarkt und besorgten sich gutes Geld. Emsig halfen ihnen dabei die Hedgefonds. Nachdem nämlich viele „faule Kredite“ durch die Übernahme von Fannie und Freddie quasi zu Staatsanleihen „geadelt“ worden waren, hatten die neoliberalen Alchimisten in den Steueroasen dieser Erde ein wunderbares Täuschungsmittel, um aus diesen Bonds und weiteren dubiosen Papieren schillernde Elixiere aus Wettkontrakten, Futures und Optionen zu mixen, die sie als „Sicherheiten“ anboten und mit deren Hilfe sie weiteres gutes Geld von den seriösen Banken dieser Welt erschleichen konnten. Damit gingen sie dann auf Beutezug und Firmenjagd.

Bei Zentralbanken und den großen Bankverbänden sind die Bonds öffentlich-rechtlicher US-Institute sehr beliebt und geschätzt – und die von Freddie und Fannie machen den größten Teil davon aus. Deren Bonds werden wie Staatspapiere behandelt und deshalb wurde nicht auf Sicherheiten geachtet.

Finanzakrobaten und Hexen-Einmaleins

So kommt es, dass viele europäische Banken auf Papieren sitzen, die vermeintlich sicher sind, die sogar beste Bewertungen haben, die aber in kürzester Zeit ebenfalls einbrechen können. Denn nur solange die Zentralbanken und großen Bankverbände gutes Geld nachschießen und die involvierten Banken auffangen, sind die Fonds mit solchen Papieren wenigstens teilweise noch für das verkaufbar, was als Wert aufgedruckt ist.

Nur weil Bankenchefs und Hedgefonds-Manager teure Anzüge tragen, geht es in der Finanzwelt keineswegs seriös zu. Vielmehr muss man sich das Geschehen auf dem Finanz- und Derivatemarkt so vorstellen wie auf dem Blocksberg in Goethes Faust:

„Du mußt versteh'n!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß geh'n,
Und Drei mach gleich,
So bist Du reich.“

Die normalen Kleinanleger und Bankberater sind in diesem Spiel hoffnungslos überfordert. Es gab jedoch genug warnende Stimmen: Frank Partnoy, Norbert Blüm, der „Economist“, Oskar Lafontaine, Paul Krugman, Kenneth Galbraith, – sie alle hatten seit Jahren vor der Spekulationsblase gewarnt, schärfere Ratingkriterien und Kapitalverkehrskontrollen gefordert. Dafür wurden sie von der vereinigten neoliberal geimpften Medienphalanx als Ahnungslose, Miesmacher, Retro-Linke und Scharlatane verunglimpft.




guten morgen !
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Alt 04.09.2007, 09:06   #168
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Geldanlage-Report- Kolumne: Die besten Anlagestrategien für Aktien
Donnerstag 24. August 2006

Lieber Geldanleger,

ich werde immer wieder gefragt, was ich für die wichtigste Tugend eines Börsianers halte? Und meine Antwort ist immer die Gleiche: Disziplin! Denn nur wer in der Lage ist erfolgreiche Strategien über Jahre hinweg diszipliniert umzusetzen, wird am Ende überdurchschnittliche Erträge erzielen. Lesen Sie, wie der Spaß an der Börse dabei trotzdem nicht auf der Strecke bleibt!

*Warum die meisten Leute an der Börse kein Geld verdienen

In der Theorie ist die Anlage in Aktien das Einfachste der Welt. Inzwischen gibt es verschiedene Langfriststudien, die auf wissenschaftlicher - soll heißen: statistisch signifikanter - Basis nachweisen, dass Sie als Privatanleger langfristig mit überaus simplen Strategien die Möglichkeit haben, den Gesamtmarkt klar zu schlagen. Vorausgesetzt, Sie setzen diese Strategien über einen Zeitraum von mehreren Jahren stur um.

Ich nenne Ihnen ein ganz simples Beispiel: Wenn Sie in den vergangenen 40 Jahren immer am ersten Handelstag des Jahres die 50 Aktien gekauft hätten, die im Vorjahr an der Wall Street am stärksten gestiegen waren und diese für ein Jahr gehalten hätten, dann wäre eine durchschnittliche jährliche Rendite von 11,13 Prozent pro Jahr drin gewesen. Aus 10.000 US-Dollar wären so - ohne Berücksichtigung der Transaktionskosten - 681.200 US-Dollar geworden. Nicht schlecht oder?

Der S&P 500-Index hat in diesem Zeitraum eine durchschnittliche Rendite von 10,61 Prozent erwirtschaftet. Aus 10.000 US-Dollar wären dann "nur" 564.584 US-Dollar geworden. Mit minimalem Aufwand hätten Sie so also das geschafft, was 80 Prozent der Fondsmanager nicht schaffen - den Vergleichsindex (Fachbegriff: Benchmark) zu schlagen!

*Was eine Langfrist-Studie enthüllt

Zu Recht werden einige von Ihnen jetzt einwenden, dass unter Einbeziehung der Transaktionskosten der knappe Vorsprung gegenüber dem Index wieder eingebüßt worden wäre. Denen möchte ich entgegnen: Zum einen können Sie ganz ohne Gebühren auch nicht in ein Indexzertifikat oder andere Produkte investieren, die den Index 1:1 nachbilden. Zum anderen möchte ich Sie ja auch nicht dazu auffordern, blind die Top-Performer des Vorjahres zu kaufen.

Aber drehen wir doch den Spieß mal um: Was, glauben Sie, wäre aus den 10.000 US-Dollar geworden, wenn Sie in den vergangenen 40 Jahren (bzw. im Untersuchungszeitraum der Studie, der die Jahre 1963 bis 2003 abdeckt) immer zum Jahresbeginn die Aktien gekauft hätten, die im Vorjahr am meisten an Wert verloren hatten? Schätzen Sie mal! 400.000 US-Dollar? 300.000 US-Dollar? Oder vielleicht sogar mehr als beim Kauf der Vorjahres-Gewinner-Aktien? Schließlich haben Sie ihre Aktien ja vermeintlich günstig eingekauft.

Weit gefehlt! Aus den 10.000 US-Dollar wären - halten Sie sich fest - schlappe 21.898 US-Dollar geworden. Ohne Berücksichtigung der Transaktionskosten entspricht dies einer katastrophalen durchschnittlichen Jahresperformance von 1,98 Prozent. Unter Berücksichtigung der Inflation wäre ihr Depot unter dem Strich nach 40 Jahren weniger als vorher Wert gewesen.

*Gewinner bleiben Gewinner und Verlierer bleiben Verlierer

Allein durch dieses simple Unterscheidungsmerkmal konnten also die "Gewinnertypen" unter den Anlegern in der Vergangenheit Jahr für Jahr durchschnittlich um neun Prozent mehr verdienen als die "Verlierertypen".

Dieses Ergebnis können Sie übrigens genau wie alle folgenden Daten in der dritten Ausgabe des Buches "What Works On Wall Street" von James P. O`Shaughnessy nachlesen, das im vergangenen Jahr in den USA erschienen ist. Eine deutsche Übersetzung dieser Ausgabe gibt es leider noch nicht.

Was fangen wir jetzt also mit diesem Ergebnis an? Nun, genau in dieser simplen Statistik liegt der Ursprung für den Erfolg von Trend-Strategien im Allgemeinen. Aktien neigen dazu, ihren einmal eingeschlagenen Trend fortzusetzen. Das heißt Aktien, die in der Vergangenheit gestiegen sind, neigen dazu auch künftig weiter zu steigen und Aktien, die in der Vergangenheit gefallen sind, neigen dazu auch zukünftig zu fallen.

*Die Weiterentwicklung der Strategie

Selbstverständlich gibt es neben dem Trendverlauf einer Aktie auch fundamentale Kriterien, die in der Vergangenheit bei strikter Befolgung eine Überrendite gegenüber dem Gesamtmarkt erzielt haben.

Eine ganze Reihe von Autoren haben bewiesen, dass Aktien, die nur mit einem relativ niedrigen Vielfachen ihrer im letzten Jahr erzielten Gewinne und Umsätze sowie ihrer Cashflows und ihres Buchwertes bewertet werden, im Durchschnitt stärker steigen als Aktien mit entsprechend hohen Vielfachen. Auf Neudeutsch wird hier von einer "Outperformance der Value-Aktien" gesprochen.

O`Shaughnessy hat beispielsweise herausgefunden, dass die besten Ergebnisse dann erzielt werden, wenn die Komponente "Starker Kurszuwachs" mit einer wertorientierten Kennzahl kombiniert wird. Eine der Top-Strategien ist demnach die Kombination aus "Starker Kurszuwachs im Vorjahr" und niedrigem Kurs-Umsatz-Verhältnis. Aus der Menge aller Aktien werden die mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von unter eins herausgegriffen und entsprechend der erzielten Kursgewinne im Vorjahr geordnet. Die 50 Top-Aktien werden dann gekauft und ein Jahr lang gehalten. Das Ergebnis ist beeindruckend: Eine jährliche durchschnittliche Rendite von 16,75 Prozent wäre so drin gewesen. Aus 10.000 US-Dollar wären in 40 Jahren erstaunliche 4,91 Millionen US-Dollar geworden. Den Gesamtmarkt hätten Sie so um Längen geschlagen.

*Warum schaffen es dann trotzdem so wenig?

Wenn es wirklich so einfach ist, den Markt zu schlagen, warum schaffen es dann so wenige? Nun, es ist nur auf dem Papier einfach. In der Praxis ergeben sich, nicht zuletzt durch psychologische Faktoren, einige Probleme:

1. Diese Strategien funktionieren nur, wenn sie über mehrere Jahre hinweg umgesetzt werden. Auch die beste Strategie hat ihre schwachen Phasen, in denen Sie mit ihr Geld verlieren. Wer hat heutzutage schon noch die Geduld, diese Phasen durchzustehen, ohne in eine vermeintlich bessere Strategie oder einfach in "Hot Stocks" zu wechseln?

2. Wer ist bereit einen Betrag X ohne wenn und aber für die Anlage in Aktien auf die Seite zu bringen, ohne der Verlockung zu erliegen, nach dem ersten guten Jahr, mit den aufgelaufenen Gewinnen ein neues Auto zu kaufen?

3. Wer bringt die Disziplin auf, Empfehlungen für solche Aktien, die nicht in die gewählte Anlagestrategie passen, zu ignorieren? Zunächst wird eine Ausnahme gemacht, dann noch eine und zum Schluss besteht das Depot wieder aus einem bunt zusammen gewürfelten Sammelsurium an Werten.

4. Die mechanische Art der Aktienauswahl ist zwar sehr erfolgreich aber auch sehr langweilig. Menschen interessieren sich für interessante Storys, Hintergrundinformationen und lassen sich von rhetorisch begabten Unternehmensvorständen, die sich und ihre Aktie optimal vermarkten können, beeindrucken. Wie langweilig ist dagegen eine Kennzahl wie das KUV!

5. Den Anlegern wird von verschiedenster Seite der Weg zum schnellen Reichtum vorgegaukelt. Eine ganze Branche lebt davon, dass die Leute schnell hin und her traden, die neuesten Zertifikate, Garantiefonds und Optionsscheine kaufen. Stellen Sie sich vor, jeder würde bei einem günstigen Broker für einen US-Dollar je Aktie am Jahresanfang 20 bis 30 Werte kaufen und diese ein Jahr halten! Das würde eine ganze Branche ruinieren (was wiederum auch schlecht wäre, weil Sie dann die Aktien nicht mehr für einen US-Dollar kaufen könnten aber das ist ein anderes Thema). Also wird alles dafür getan, die Leute zum Spekulieren zu bringen. Machen Sie sich doch mal den Spaß und rechnen Sie zusammen, was Sie in den letzten 12 Monaten an Transaktionsgebühren "verbraten" haben und was unter dem Strich dabei an Gewinn für Sie herausgesprungen ist. Wer kann sich dieser Vermarktungsmaschinerie als Anleger denn noch entziehen? Sie merken: Letztlich kommen wir immer wieder auf das Thema "Disziplin" zurück.

*Spaß mit der Börse haben und trotzdem verdienen?

'Schlechte Karten also für diejenigen, die beides möchten? Spaß an und mit der Börse haben - und trotzdem Geld zu verdienen. Nicht unbedingt. Denn es gibt ja immer noch die Alternative aus der Masse an Trend-Aktien mit den besten Fundamentaldaten, die mit den interessantesten Storys aufzugreifen.

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Alt 07.09.2007, 19:49   #169
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Geändert von koi-fisch (08.09.2007 um 09:24 Uhr). Grund: anders überlegt
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Alt 16.09.2007, 20:39   #170
Rigo
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Hallo Platty und Flying, wie läufts so? schon lange nichts mehr von euch gehört oder gelesen. Wie läuft MC-Trading?
Hoffe es ist alles klar und wünsche weiterhin alles Gute.
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Alt 17.09.2007, 08:26   #171
Pedaleur
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Servus Rigo,

habe MC mittlerweile bleiben lassen. Es gab ne Phase, da hatte er nen move, aber das Problem ist, er weist Kurse in seiner performance aus, die nicht handelbar sind.
Insbesondere bei Overnight gaps ergeben sich laut Deutsche Börse Eröffnungskurse, die kein Mensch bekommt, MC aber als Kurs für seine performance hernimmt und so auf ein stattliches plus kommt.
Beispiel: Dax steht z.B. bei 7600 und am Abend zuvor sagt MC short am nächsten Handelstag bei 7580.
Jetzt gibt es ein Eröffnungsgap nach unten und der erste handelbare Kurs für uns ist vielleicht 7520, offizieller Eröffnungskurs aber ist vielleicht 7550.
Das sind dann 2 x 30p für MC und gegen Dich.
WEIL einmal 30p Vorteil des vorherigen Longsignals und die zweiten 30p. besserer Einstieg ins neue short Signal, macht schon 60p für die performance, aber nie und nimmer handelbar.
Ohne mich.
Im August hatte bei -400p real aufgehört zu rechnen, bei MC stand ein Plus in der performance von 100p oder so
Soviel dazu...

Ansonsten teste ich ne neue Strategie, welche bis dato ganz gut läuft, ist aber noch nicht ausgereift, aber schaut ganz gut aus, poste ich in plattys thread.
Mal gucken, was daraus wird, momentan 220p vorne seit Ende August.

Was geht bei Dir so?
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Alt 17.09.2007, 21:48   #172
Rigo
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Zitat:
Zitat von FlyingDuck

Ansonsten teste ich ne neue Strategie, welche bis dato ganz gut läuft, ist aber noch nicht ausgereift, aber schaut ganz gut aus, poste ich in plattys thread.
Mal gucken, was daraus wird, momentan 220p vorne seit Ende August.

Was geht bei Dir so?



Nun, mir gehts gut, Börse beschäftigt mich momentan nicht mehr täglich, sondern nur gelegentlich, wenns die Zeit erlaubt mach ich den einen oder anderen Zock. Beruf und Familie nehmen mich vollkommen in Anspruch.
Beim Trading halt ich mich meistens an WHS TradingSignal.Ganz begeistert bin ich davon nicht, aber besser als nichts ists allemal.Nun ja, ich bin noch auf der Suche nach einem guten zuverlässigen Handelssystem.Sollte ich irgendwann eines finden, laß ich es euch wissen.
Momentan mach ich mir keinen Stress und laß die Dinge auf mich zukommen.
Alles Gute und viel Erfolg
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Alt 17.09.2007, 23:56   #173
Pedaleur
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Ach, Du bist bei WHS? Dachte bei Global Futures? Na egal..
Ja, bei WHS sollen Systeme angeboten werden bzw. eine software, habe ich was gelesen dort.
Ist also nicht so dolle?
Gordon hatte ja auch mal was erwähnt.

In Sachen neues System und zuverlässig wäre da vielleicht was neues. Aber das soll platty Dir erklären...
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Alt 18.09.2007, 18:02   #174
Rigo
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Bin schon bei Global Futures, hab nur ein Demokonto bei WHS.
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Alt 19.09.2007, 17:38   #175
Pedaleur
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Hat WHS Point&Figure charts? Kannst Du da mal nachforschen? Wäre nett, danke!
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Alt 21.09.2007, 12:46   #176
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Zitat:
Zitat von GordonBrown

hallo jungs, hoffe euch geht es soweit gut. hier ist alles bestens. mir jucken ein bisschen die finger, aber ..... .
platty zum artikel von herrn schäfer: ich würde eine wette dagegen halten. schau dir die letzten wochen an. obwohl ein desaster am amerikanischen markt stattfindet, ist der dollar doch fester gegangen. meine erklärung: die amis holen ihr geld zurück.alles was vorher in EUROLand, Australien, Neuseeland,Russland investiert war wurde zum Teil zurückgeholt. ich schliesse nicht aus, das wir vielleicht nochmal nach oben (1,38-1,40) gehen, aber tendenziell sehe ich einen starken dollar auf sicht von 6 monaten. dasd nochmal nach oben gehen würde ich mir damit erklären, was auch schäfer sagt.wenn die fed die zinsen senkt, wird der euro wieder attraktiver (kurzfrisitig). die aktien würden dann auch nochmal hochschiessen. doch man sollte sich fragen, warum die fed die zinsen senkt. ausserdem glaube ich das sie später senkt, als der markt erwartet. gruss, an euch alle, gordon




fühlt man sich gut in der welt mit starken €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€!
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Alt 23.09.2007, 17:06   #177
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Rigo bitte melden!!!

Wichtig!!!

Siehe boardmail!!!
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Alt 24.09.2007, 09:20   #178
Rigo
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Zitat:
Zitat von FlyingDuck

Hat WHS Point&Figure charts? Kannst Du da mal nachforschen? Wäre nett, danke!


Weiß zwar nicht, was das sind, werd mich mal informieren.
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Alt 24.09.2007, 10:25   #179
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Zitat:
Zitat von Rigo

Weiß zwar nicht, was das sind, werd mich mal informieren.

Außerdem hätten wir ein interessantes System, bitte setze Dich mal mit platty in Verbindung!
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Alt 24.09.2007, 19:30   #180
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Zitat:
Zitat von FlyingDuck

Außerdem hätten wir ein interessantes System, bitte setze Dich mal mit platty in Verbindung!


Kannst dus bei Gelegenheit mal kurz erklären?
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