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Alt 11.12.2001, 17:42   #16
KA111
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Washington (vwd) - Unter Fachleuten gilt als nahezu sicher, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) der Federal Reserve am Dienstagabend ein weiteres Mal die Zinsen lockert. Und auch das Ausmaß des erwarteten Zinsschrittes ist kaum Gegenstand langer Diskussionen. So rechnet das Gros der Beobachter am Dienstag mit einer Senkung des Zielsatzes der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte auf dann 1,75 Prozent. Der Future-Markt lässt diese Maßnahme mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent erwarten, wobei auch eine aggressivere Stimulierung durch einen stärkeren Schritt nicht ganz ausgeschlossen wird.

Richtet sich der Blick jedoch bis ins kommende Jahr, ist die Einigkeit rasch passe. Nicht wenige Volkswirte gehen davon aus, dass die Fed ihren Leitzins im Frühjahr um weitere 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent reduzieren wird, möglicherweise bereits in der Sitzung des FOMC Ende Januar. Allerdings mehren sich die Stimmen, die davor warnen, dass die Notenbank den Bogen auch überspannen und Inflationsgefahren heraufbeschwören könnte. Dies zeigt sich auch in Überlegungen, wann die Zinswende und jener Zeitpunkt erreicht sein könnten, zu dem die Fed einem Überschießen der konjunkturellen Situation mit einem dann wieder steigenden Zielsatz begegnen wird.

Die ökonomischen Daten der abgelaufenen Woche lieferten kein wirklich eindeutiges Bild, wann die konjunkturelle Abschwungphase überwunden ist. Einerseits stieg der NAPM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe überraschend deutlich, und auch das an der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen sorgte für erfreute Reaktionen an den Finanzmärkten. Doch reagierten Analysten verhaltener auf die Daten, denn der Bericht aus Michigan berücksichtigt stärker die Entwicklung an den Aktienmärkten, während das Conference Board dem Arbeitsmarkt ein höheres Gewicht beimisst.

Letzterer aber könnte durchaus negativ auf die Konsumlaune der US-Verbraucher durchschlagen, heißt es. Immerhin befindet sich die Arbeitslosenquote auf einem Sechs-Jahres-Hoch; zugleich waren die in den vergangenen zwei Monaten registrierten Arbeitsplatzverluste so hoch wie schon seit 20 Jahren nicht mehr.

Auch die Oktober-Zahlen des Einzelhandels seien mit Vorsicht zu genießen, urteilen Beobachter. Denn die zuletzt guten Daten waren vor allem auf den Rekordabsatz an Kraftfahrzeugen zurückzuführen, der über günstige Finanzierungskonditionen massiv angekurbelt worden war. Hier werden die Zahlen für November am Donnerstag weiteren Aufschluss geben. Von vwd befragte Analysten rechnen mit einem Umsatzplus ex Kfz von lediglich 0,4 Prozent, nach plus ein Prozent im Vormonat.

Die Diskussion um die weitere Entwicklung der US-Geldpolitik gewinnt aber nicht zuletzt auch dadurch an Fahrt, dass die Unsicherheit über die mittelfristigen politischen Rahmenbedingungen in den vergangenen Tagen eher zu- als abgenommen hat. So häuften sich zuletzt Berichte aus Regierungskreisen, dass die USA ihre Militäraktionen auf weitere Länder ausdehnen könnten, für Beobachter ein Hinweis, dass die Öffentlichkeit mit gezielten Indiskretionen auf weitere Aktionen vorbereitet werden soll. Auch bleibt im Dunkel, inwieweit islamistische Terrorzellen in der Lage sind, erneut zuzuschlagen. Sollte es aber zu neuen Attentaten kommen, dürften sämtliche Szenarien und Prognosen Schnee von gestern sein.

Christian Vits

Quelle: vwd/11.12.2001/cv/zwi/bai

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Alt 11.12.2001, 17:54   #17
KA111
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Aktuelle Meldung aus dem Boerse-go.de US Newsfeed.

Um 15:00 hat die US-Zentralbank ihr letztes reguläres Meeting für dieses Jahr begonnen. Eine Zinsentscheidung wird für 20:15 erwartet. Dabei erwarten die Finanzmärkte die 11. Zinssenkung des Jahres und zwar um minus 0,25% auf 1,75%. Dann wären die kurzfristigen Zinsen so tief wie seit den 1950er Jahren nicht mehr.

Doch die größte Aufmerksamkeit wird nicht der Zinssenkung gehören, sondern dem begleitenden Statement. Die letzte Entscheidung begründete die FED mit gestiegener Unsicherheit und Sorgen über einen Verfall der Geschäftsvoraussetzungen sowohl im Inland als auch im Ausland.

Ian Shepherdson, Chefökonom bei High Frequency Economics, glaubt, dass die FED ihre Einschätzung eines mögliches Abwärtsrisikos beibehalten werde. Aber Shepherdson betonte, dass die Märkte ihre Meinung hinsichtlich der Lage der Wirtschaft dramatisch gewandelt hätten und der FED nun mitteilen würden, dass nach der für heute erwarteten Zinssenkung um 25 Basispunkte keine weiteren mehr nötig seien.

Tatsächlich sehe man schon anhand dem langen Ende der Zinstrukturkurve, dass die Inflationsrisiken trotz sinkender Energiepreise und verlangsamten Gehaltszuwächsen steigen würden. So sei die Rendite der 10-jährigen Anleihen seit Beginn des Monat um 35 Basispunkte gestiegen.

© Godmode-Trader.de

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Alt 11.12.2001, 20:16   #18
KA111
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Senkung um 25 Punkte
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Alt 11.12.2001, 20:20   #19
KA111
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14pm 12/11/01 FED CUTS INTEREST RATES BY 25 BASIS POINTS

2:14pm 12/11/01 FED CITES CONTINUED ECONOMIC WEAKNESS IN RATE CUT

2:14pm 12/11/01 FED CUTS DISCOUNT RATE TO 1.25%, 53-YEAR LOW

2:14pm 12/11/01 FED SIGNALS FURTHER RATE CUTS IN BIAS STATEMENT

2:15pm 12/11/01 FED: SIGNS OF RECOVERY ARE "PRELIMINARY, TENTATIVE"
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Alt 11.12.2001, 20:26   #20
Gert
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11.12. 20:26
FED senkt Leitzins auf 53-Jahres-Tief
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)

Die US-Notenbank FED hat vor wenigen Minuten bekannt gegeben, den Zinssatz für das Tagesgeld zum 11.Mal in diesem Jahr gesenkt zu haben- um 25 Basispunkte von 2% auf 1,75%, was einen 53-Jahrestiefstand bedeutet.

Der Offenmarktausschuß nannte als Begründung für den Schritt die sich fortsetzende wirtschaftliche Schwäche und signalisierte Bereitschaft, weitere Zinssenkungen folgen zu lassen wenn sich die Lage nicht aufhellen würde. Zwar gebe es bereits Zeichen für eine Erholung, doch seien diese schwach und würden nur vereinzelt auftreten. Sollte die Wirtschaft sich bald wieder erholen, werde auch die Produktivität schnell wieder anziehen.

Die Zentralbank erklärte, daß die größten Risiken einer weiteren Wirtschaftsabschwächung in den Ängsten vor einer solchen Entwicklung begründet seien.

Keine Probleme gebe es aktuell mit der Inflation. Diese werde die nächsten Monate gar noch schwächer erwartet.

Bei der Entscheidung zum Zinsschritt habe es keine Gegenstimmen gegeben, verkündete die FED weiter.
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