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Money Management: Risiken meistern. Kapitaleinsatz steuern. Gewinne maximieren.
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 01.07.20 - 16:39     EUWAX Trends: DAX steht wortwörtlich still
euwax trends
Am Mittwoch rührte sich der DAX zunächst nicht von der Stelle – Ursache waren jedoch nicht mangelnde Impulse aus Wirtschaft & Co, sondern vielmehr eine technische Störung des Xetra-Systems in Frankfurt. Am Mittag startete dann auch der DAX in den Handelstag und verlor rund 1,5% auf 12.120 Punkte.

Wirecard vor Zerschlagung

Nach den deutlichen Gewinnen der Vortage gibt Wirecard zur Wochenmitte als meistgehandelter Wert und Umsatzspitzenreiter in Stuttgart wieder 22,3% ab. Indessen rechnet Wirecards Insolvenzverwalter mit einem Verkauf des Unternehmens in Einzelteilen. So hätten sich bereits viele Investoren gemeldet, die Interesse an Teilen des Kerngeschäfts oder anderen Geschäftsbereichen haben. Etwaige Verkaufserlöse stünden dann den Wirecard-Gläubigern zu.

Zur Wochenmitte rege gehandelt wird bei einem Plus von 15,2% auch wieder Luckin Coffee. Nachdem die Aktie am Montag aufgrund von Bilanzfälschungen vom Handel an der New Yorker Börse Nasdaq ausgeschlossen wurde, sackte Luckin Coffee bis auf 0,60 Euro ab. Im Januar noch hatte die Aktie des chinesischen Starbucks-Rivalen bei über 47 Euro notiert.

Hohe Umsätze sind in Stuttgart weiterhin bei der BioNTech-Aktie zu verzeichnen, die bis zum Mittag 1,9% zulegt. Nach der Anfang der Woche bekannt gewordenen Finanzspritze in Höhe von 250 Millionen Euro richten sich die Blicke der Anleger nun auf die kommenden Tage: BioNTech rechnet Anfang Juli mit ersten Daten zu klinischen Tests eines potentiellen Impfstoffs gege...
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 26.06.20 - 17:34     Fluglinien, Casinos und Kreuzfahrtbetreiber verlieren – NTT investiert weiter in 5G
4x report
In dieser Woche scheint die Stimmung am amerikanischen Aktienmarkt zu kippen. Am Mittwoch verlor der Dow Jones über 700 Punkte und schloss bei 25.445 Punkte. Gegenüber den Höchstständen vom 8. Juni verlor der Dow Jones mittlerweile wieder über 2.000 Punkte. Auslöser für den Kursrückgang am Mittwoch waren sprunghaft ansteigende Corona-Neufälle in Teilen der USA. Die mögliche Verschärfung der Pandemie-Restriktionen sorgte für deutliche Kursverluste bei den US-Fluglinien, Casino-Betreibern und Kreuzfahrtanbietern. Die Aktien von American Airlines (WKN: A1W97M) verloren sieben Prozent. Schlimmer erwischte es die Aktionäre vom Casino-Betreiber Wynn Resorts (WKN: 663244), deren Aktien um elf Prozent nachgaben.

In Japan ging der Nikkei 225 am Mittwoch mit einen leichten Minus von 96 Zählern aus dem Handel und schloss bei 22.259 Punkten. Eine wichtige Nachricht kam in dieser Woche von Olympus Corp. (WKN: 856840). Dort wird nach 84 Jahren die seit geraumer Zeit hoch defizitäre Kameraherstellung eingestellt. Die Anleger reagierten höchst erfreut auf diese überraschende Nachricht und ließen die Aktie um gut elf Prozent steigen. Ebenfalls im Fokus lag die Aktie von NEC Corp. (WKN: 853675). Sie verzeichnete im Wochenverlauf ein kleines Plus von knapp 2,5 Prozent. Der Telekommunikationskonzern NTT (WKN: 873029) gab diese Woche bekannt, dass er sich mit fünf Prozent an NEC beteiligen wird. Mit diesem Schritt soll verdeutlicht werden, dass die gemeinsame Entwicklung der 5G Technologie nicht nur eine technische ist, sondern auch von der Kapitalseite aus gedeckt wird. NTT wird dadurch der größte Einzelaktionär bei NEC. Eine weitere Tech-Aktie mit Aufwind war die Toshiba Corp. (WKN: 853676). Diese stieg um fast zehn Prozent, nachdem die Firma bekannt gab, dass die Gewinnausschüttungen an die Aktionäre in Zukunft erheblich höher ausfallen werden.

In Europa rückte am Mittwochmorgen die Aktie von Europcar (WKN: A14U65) in den Mittelpunkt des Geschehens, nachdem bereits am Vorabend bekannt wurde, dass wohl ein Interessent für den französischen Autovermieter aufgetreten sei. Erst 2006 wurde Europcar von VW an den Finanzinvestor Eurazeo (WKN: 860642) verkauft. Eurazeo ließ sich das inklusive aller Schulden mehr als drei Milliarden Euro kosten. Nun ist Jahre später ein alter Bekannter aufgetaucht und zeigt wieder Interesse. Es handelt sich hierbei um VW. Gerüchten zufolge soll VW allerdings nicht der einzige sein, der ein Auge auf den Autovermieter geworfen hat. Auch wenn eine Einigung nicht in Sicht ist und viel spekuliert wird, reagierte natürlich die Aktie und konnte deutlich zulegen. Im Handelsverlauf musste sie allerdings wieder Federn lassen.




Börsenmillionärin Beate Sander: Wasserstoff-Aktien haben noch viel Potential!

Allen Konjunktursorgen zum Trotz hat sich der DAX fast vollständig von seinem Kurseinbruch im März erholt - ist dieser Optimismus gerechtfertigt? Wie Potential steckt noch im Wasserstof...
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 02.07.20 - 22:05     Rentenreport KW 27
bonds weekly
Grüne Bundesanleihen kommen auf den Markt.

Die Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland emittiert in diesem Jahr zwei sogenannte „Green Bonds“, also grüne Bundesanleihen. Mit den Einnahmen werden unter anderem die Haushaltsausgaben zur Verhinderung des Klimawandels finanziert. Die Bundesrepublik wird sich dabei am Rahmenwerk der International Capital Market Association (ICMA) für Green Bonds orientieren. Das Rahmenwerk für die grünen Bundesanleihen wird die Finanzagentur Ende August 2020 veröffentlichen. Gemeinsam mit den Bundesministerien werden Haushaltsposten identifiziert, die den grünen Bundesanleihen zuzuordnen sind.

Im September wird dann der erste Green Bond emittiert: Eine zehnjährige Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 15.08.2030 und einem Kupon von 0,0%. Im vierten Quartal folgt eine fünfjährige Anleihe. Beide Anleihen zusammen sollen ein Emissionsvolumen von insgesamt 8 bis 12 Milliarden Euro aufweisen. Für die grünen Bundesanleihen wird es auch entsprechende Zwillings-Bundesanleihen mit identischer Laufzeit und Konditionen geben. Für die zehnjährige grüne Bundesanleihe ist das die bereits emittierte Bundesanleihe mit einer Laufzeit bis August 2030 (ISIN DE0001102507). Damit werden die Zinskosten durch die grünen Bundesanleihen transparent.

Marktexperten erwarten für die Green Bonds eine niedrigere Rendite als für konventionelle Bundesanleihen. Besonders Nachhaltigkeitsfonds könnten verstärkt in die neuen grünen Bundesanleihen investieren und die Nachfrage treiben. Für 2021 plant die Finanzagentur Green Bonds in einem Laufzeitenbereich von zwei bis 30 Jahren zu emittieren.

Im ersten Halbjahr hatte die Bundesrepublik Deutschland bereits Anleihen in Höhe von 180,5 Milliarden Euro aufgenommen. Alleine im dritten Quartal wird die Finanzagentur für den Bund weitere etwa 146 Milliarden Euro aufnehmen. Im Gesamtjahr 2019 nahm der Bund 202,2 Milliarden Euro auf.

Bundes-/Staatsanleihen

Der Euro-Bund-Future ging in der letzten Handelswoche mit 176,70 Prozentpunkten aus dem Handel. Am Montag startete der Euro-Bund-Future mit 176,75 Prozentpunkten in den Handel. Bis Dienstagmittag zeigte sich der Euro-Bund-Future sehr robust und erreichte mit 176,86 Prozentpunkten sein bisheriges Wochenhoch. Danach setzte eine Abwärtsbewegung ein, die den Euro-Bund-Future bis Mittwoch unter ein Niveau von 176 Prozentpunkten drückte. Zum Redaktionsschluss am Mittwochmittag notiert der Euro-Bund-Future bei 175,94 Prozentpunkten. Dies entspricht einer negativen Rendite von -0,42%. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe ist im Wochenverlauf leicht auf 0,03% gefallen.

Marktdaten im Überblick

Die aktuellen Marktdaten können Sie direkt auf unserer Website einsehen.

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MTU Aero Engines emittiert fünfjährige Anleihe

Der Münchner Triebwerkskonzern MTU Aero Engines emitt...
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